Language
Language
Hotline: +49 1234 5678 your@company.com
Login
Fernstudium

Fernstudium Tierheilpraktiker

Fernstudium Tierheilpraktiker
Fernstudium Tierheilpraktiker

Mit einem Tierheilpraktiker-Fernstudium tauchst du in die Welt der homöopathischen und pflanzlichen Tiermedizin und ganzheitlichen Betrachtung von Klein- und Nutztieren ein. Du lernst, Tiere mit Alternativmedizin zu behandeln, ihre Lebensumstände zu optimieren und Krankheiten durch Prävention zu verhindern. In dem Fernstudium zum Tierheilpraktiker eignest du dir nicht nur neues Wissen an, dass du für eigene Tiere nutzen kannst, sondern du kannst dir anschließend als Tierheilpraktiker eine eigene Existenz aufbauen.

Fernstudium Tierheilpraktiker: kein geschützter Begriff

In Deutschland ist die Bezeichnung Tierheilpraktiker nicht geschützt. Das heiß, es gibt faktisch keine Reglementierung, wer sich Tierheilpraktiker nennen darf. Die Situation hat der Bundesgerichtshof am 22. April 1999 (Az.: I ZR 108/97) höchstrichterlich bestätigt. Dennoch versuchen verschiedene Verbände wie der Verband Deutscher Tierheilpraktiker und die Kooperation Deutscher Tierheilpraktiker Verbände, etwas Struktur in die Ausbildung und die Berufsqualifikation zu bringen. Bislang aber ohne rechtlich verbindliches Resultat. Solltest du dich für ein Tierheilpraktiker-Fernstudium entscheiden, gilt es zwei Punkte zu beachten. Zum einen sollest du den Ausbildungsgang vorab sehr intensiv prüfen. Zum anderen ist nach Abschluss eine zusätzliche Zertifizierung durch einen Verband sinnvoll, um dich für zukünftige Änderungen rechtlich abzusichern.

Tierheilpraktiker: Aufgabengebiet

Tierheilkunde war lange Zeit eine Laienprofession. Erst vor 250 Jahren bildete sich mit dem Tierarzt eine anerkannte akademische Profession der Veterinärmedizin aus. Im Zuge der Renaissance von pflanzlichen Heilmitteln und einer ganzheitlichen Betrachtung des Lebens wünschen immer mehr Menschen auch eine heilpraktische Behandlung ihrer Haus- und Nutztiere. Daher erleben Tierheilpraktiker in den letzten Jahren einen verstärkten Zulauf von Tierhaltern, die eine sanfte Medizin und eine ganzheitliche Betrachtung der Situation ihrer Tiere wünschen.

Tierheilpraktiker sind in ihrer Tätigkeit durch Gesetze eingeschränkt. Daher darfst du als Tierheilpraktiker zum Beispiel keine rezeptpflichtigen Arzneimittel einsetzen und nicht operieren. Erlaubt sind jedoch zum Beispiel das Kupieren, die Enthornung oder teilweise das Nähen von Wunden. Zu deinen Aufgaben gehören dafür viele andere Dinge wie zum Beispiel:

  • Kontrolle des Zustandes des Tieres,
  • Diagnose (klassisch und alternativ),
  • Prüfen der Bedingungen für die Haltung,
  • Therapie mit alternativen Heilmethoden und pflanzlichen Wirkstoffen,
  • homöopathische Behandlung, Bachblütentherapie und ggf. Akupunktur,
  • Anpassen der Ernährung,
  • Verweis an einen Tierarzt.

Als Patienten wirst du vor allem Hunde, Katzen und Pferde begrüßen dürfen. Die Halter dieser Tiere sind tendenziell aufgeschlossener gegenüber "sanften Heilmethoden". Zu deinem Verantwortungsbereich gehören jedoch auch andere Kleintiere und Nutztiere. Als Tierheilpraktiker kannst du nach deinem Fernstudium aber frei entscheiden, für welche Tiere oder Kunden du da sein möchtest. Eine Ausnahme gibt es jedoch: In Notfällen musst du versuchen zu helfen.

Dein Ziel ist es, das Tier ganzheitlich zu behandeln. Dazu gehört unter anderem, eine möglichst nebenwirkungsfreie Therapie zu finden. Daher kommen pflanzliche bzw. homöopathische Wirkstoffe zum Einsatz. Bachblütentherapie oder Magnetfeld-Therapie gehören je nach Ausbildungsgang ebenso zu deinem Repertoire wie Akupunktur. Anders als bei einem Tierarzt beginnt deine Arbeit aber häufig bereits, bevor es zu einer Krankheit kommt. Die ganzheitliche Betrachtung des Tieres schließt eine Prophylaxe durch eine Optimierung der Haltungsbedingungen, der Ernährung und der Wechselwirkung zwischen Halter und Tier ein. Letzteres ist häufig ein probates Mittel, um ein positives Umfeld für die Gesundheit des Tieres zu schaffen, denn der Halter hat auf den Gesamtzustand des Tieres einen wesentlichen Einfluss.

Für wen eignet sich das Fernstudium Tierheilpraktiker?

Um als Tierheilpraktiker zu arbeiten, ist eine solide Qualifizierung sinnvoll. Mit einem Fernstudium bereitest du dich intensiv auf deine neue berufliche Herausforderung vor. Diese Ausbildung eignet sich für dich, wenn du

  • als Quereinsteiger zum Tierheilpraktiker ausgebildet werden möchtest.
  • dich als Tierarzthelfer beruflich weiterbilden möchtest.
  • deine Ausbildung als Tierpfleger o. Ä. mit neuen Qualifikationen anreichern möchtest,
  • neue Zusatzkompetenzen im Zoo- oder Futtermittelhandel erwerben möchtest,
  • dich als privater Tierhalter weiterbilden möchtest,
  • als Veterinärmediziner zusätzlich einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen möchtest.

Fernstudium Tierheilpraktiker: Kein Abitur erforderlich!

Grundsätzlich gibt es keine Voraussetzungen, die du zwingend erfüllen musst. Da es sich bei dem Fernstudium nicht um ein akademisches Angebot handelt, sondern um einen Fernkurs, musst du kein Abitur vorweisen. Dieses Fernstudium ist also ohne Abitur möglich! Ratsam ist ein Realschulabschluss, da die vermittelten Lehrinhalte durchaus fordernd sind. Außerdem setzen einige Anbieter ein Mindestalter fest. Darüber hinaus solltest du Tierliebe, Einfühlungsvermögen und Spaß an Naturheilkunde mitbringen.

Tierheilpraktiker-Fernstudium: Inhalte

Im Fernstudium lernst du das Handwerkszeug, um als Tierheilpraktiker arbeiten zu können. Die Themengebiete umfassen unter anderem:

  • Grundlagen der Tiermedizin,
  • Grundlagen der Naturheilkunde,
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen am Tier,
  • Wissen über Tierhaltung,
  • rechtliche Rahmenbedingungen,
  • Grundlagenwissen für eine eigene Praxis.

Zusätzlich zum theoretischen Lehrangebot wirst du an Seminaren teilnehmen und Praktika absolvieren. Dabei lernst du, wie du dein erworbenes Wissen in der Praxis anwendest. Ausführliche Inforationen zum Thema Ausbildung zum Tierheilpraktiker findest du hier.

Welche Vorteile hat ein Tierheilpraktiker-Fernstudium?

Gegenüber einem Präsenz-Lehrgang bietet dir ein Fernstudium viele Vorteile. Du erhältst insbesondere die Möglichkeit, deine Zeit frei einzuteilen. Das bedeutet, du kannst das Tempo deines Fernstudiums individuell nach deinen Lebensbedingungen bestimmen. Daher eignet sich ein Tierheilpraktiker-Fernstudium sehr gut als berufsbegleitende Weiterbildung. Du kannst dich also parallel zu deinem Job auf deinen Abschluss vorbereiten und einen fließenden Übergang in ein neues Berufsfeld schaffen.

Folgende Vorteile des Tierheilpraktiker-Fernstudiums sind besonders attraktiv:

  • individuelles Lernpensum und flexible Studiendauer,
  • berufsbegleitende Weiterbildung möglich,
  • kein Abitur erforderlich,
  • ortsunabhängiges Lernen,
  • keine Anfahrtskosten,
  • geringe Lehrgangs-/Studienkosten,
  • meistens individueller Start- und Prüfungstermin möglich,
  • optional Abschlussprüfung vor einem Verband möglich.

Hinweis: Obwohl es sich um ein Fernstudium handelt, musst du je nach Fernakademie mehrere Pflichtseminare besuchen. Diese finden in bestimmten Seminarcentern statt oder auf Höfen mit Tierhaltung. Ebenso musst du je nach Anbieter Praktika nachweisen.

Nachteile eines Fernstudiums

Natürlich hat ein Fernstudium wie jede Ausbildungsform auch Nachteile. So ist ein Austausch mit anderen Lernenden in der Regel nur über den Online-Campus möglich. Außerdem erfordert ein Fernstudium viel Disziplin und eigenverantwortliches Lernen. Schließlich bist du speziell bei einem Tierheilpraktiker-Fernstudium an bestimmte Orte gebunden. Während Fernakademien ihre theoretischen Präsenzseminare grundsätzlich an verschiedenen Schulungseinrichtungen in ganz Deutschland anbieten, bist du in diesem Fernkurs bei den Praxisseminaren auf bestimmte vorgegebene Orte festgelegt. Es entstehen also Reise- und ggf. Unterkunftskosten für die mehrtätigen Seminare.

Welche Alternativen zum Tierheilpraktiker-Fernkurs gibt es?

Alternativ zu diesem Fernkursangebot kannst du dich zum Tierpsychologen ausbilden lassen. Auch diese Qualifikation kannst du ohne Abitur absolvieren. Wenn du beispielsweise als Berater oder Hundetrainer arbeiten möchtest, kann eine solche Ausbildung sinnvoll sein. Möchtest du hingegen als Tierarzt arbeiten, ist ein akademisches Studium zwingend erforderlich. Geht es dir nur um den beruflichen Umgang mit Tieren, kannst du auch eine Ausbildung zum Tierarzthelfer oder Tierpfleger absolvieren.

Strebst du eine Ausbildung als Tierheilpraktiker an, traust dir aber ein Fernstudium nicht zu, stehen dir Lehrgänge bei einem der Tierheilpraktikerverbände offen. Allerdings bist du dabei auf bestimmte Orte und Zeiten festgelegt. Bei einem Fernstudium/Fernkurs bist du flexibler.

Tierheilpraktiker: Berufsaussichten

Als Tierheilpraktiker wirst du in der Regel freiberuflich arbeiten. Nach und nach richtest du dir vielleicht sogar eine Praxis ein. Bei einer guten Wahl deines Standortes hast du Chancen, dir relativ zügig einen Kundenstamm aufzubauen. Neben Marketing und Mund-zu-Mund-Propaganda wirst du dabei mit deinen Fähigkeiten überzeugen müssen. Der Standort ist deshalb so entscheidend, weil je nach Erhebung zwischen ca. 2.200 und 25.000 Tierheilpraktiker in Deutschland aktiv sind. Zwar gibt es beachtlich viele Menschen, die ihre Tiere mit Naturheilverfahren oder alternativen Methoden behandeln lassen möchten, aber du musst dir - zumindest außerhalb von größeren Städten - einen regionalen Ruf erarbeiten. Nur so kannst du eine ausreichende Zahl Tiere behandeln. Gelingt dir das, hast du mit einem Tierheilpraktiker-Fernstudium nicht nur gute Berufschancen, sondern kannst auch auf ein ansehnliches Einkommen hoffen.

© All rights reserved

Add your Content here

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.